Eva-Maria Lanig-Drake - Hebamme und Krankenschwester
  • Mutter von 2 Kindern
  • 1984 - 1987 Ausbildung zur Krankenschwester in Rottweil
  • 1987 - 1993 Krankenschwester in der BG-Unfall-Klinik Tübingen
    (u.a. Intensiv- und OP-Abteilung)
  • 1993 - 1995 Ausbildung zur Hebamme an der Hebammenschule der
    Universitäts-Frauenklinik Tübingen
  • seit 1995 Hebamme im Kreissaal der Universitäts-Frauenklinik Tübingen
  • seit 1995 Freiberufliche Hebamme in Empfingen + Umgebung
  • Publikationen: "Berufung in der vierten Generation"
    veröffentlicht in der Deutschen Hebammenzeitschrift zum Titelthema "Lebensweg Geburtshilfe" (Abbildung s. unten).
  • Fort- und Weiterbildungen:
    • 2017 - Evidenzbasierte Empfehlungen zur Pflege der gesunden Säuglingshaut
    • Geburtshilfliches Notfallmanagement (professionelles Risiko- u. Notfallmanagement im Wochenbett)
    • 2017 - Zikavirus und Q-Fieber - Symptome, Übertragung und geburtshilfliche Fakten
    • 2016 - Qualitätsmanagement (QM) für Hebammen des DHV
    • 2016 - Geburtshilfliches Management bei Mehrlingen
    • 2016 - Akupunktur - Weiterzertifizierung des Diploms
    • 2015 - Stillfortbildung der Elternschule im Mutter-Kind-Zentrum der Universitäts-Frauenklinik Tübingen, u.a. zu den Themen "Saug- und Schluckprobleme", "Unterstützung der Milchbildung"
    • 2015 - Stillfortbildung der Elternschule im Mutter-Kind-Zentrum der Universitäts-Frauenklinik Tübingen zum Thema "Falsche Freunde für mein Kind - Umgang mit Suchtmitteln in der Schwangerschaft und Stillzeit"
    • 2014 - Rückbildung - Neues mit und ohne Geräte
    • 2014 - Rückbildung - modifiziertes Pilates und Klassiker
    • 2013 - Rückbildung - Kraftzentrum Beckenboden. Moderne Therapien und Beckenbodentraining
    • 2013 - Akutaping
    • Hygiene im Klinikalltag
    • Seminare in Homöopathie
    • Wassergymnastik für Schwangere, zur Geburtsvorbereitung und Rückbildung
    • Wassergeburt in Theorie und Praxis
    • Babyschwimmen
    • Kleinkindschwimmen
    • Behandlung von Schwangerschaftsbeschwerden
    • "Säuglingsernährung aktuell" im Rahmen der Landesinitiative "BeKi - Bewußte Kinderernährung" des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz BaWü
    • Ernährung für Mutter und Kind (Dt. Gesellschaft für Ernährung)
    • Akupunktur-Diplom für Hebammen (nach den DHV-Richtlinien)
    • Pränataldiagnostik - Begleitung durch die Hebamme
    • Fachkongress "Das Neugeborene sicher beurteilen" - Krankheitsignale, Kommunikationesignale, Bindungsförderung
    • Anthroposophische Arzneimittel
    • Reanimation des Neugeborenen und des Erwachsenen
    • Stillen (nach WHO-Richtlinien)

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Die Tradition der Hebammen besteht seit 1903 in unserer Familie. Gerne möchte ich ihnen kurz unsere Geschichte vorstellen.

Maria Deuringer, geb. Baur, meine Urgroßmutter, begleitete am 2. Juli 1903 ihre erste Geburt in Empfingen. Zwei ihrer Schwestern waren ebenfalls als Hebammen tätig. In der damaligen Zeit ging es mit der Pferdekutsche, dem Schlitten, dem Fahrrad oder zu Fuß zu den Frauen, die sie bei Hausgeburten entband.

Maria Deuringer hatte selbst acht Kinder und begleitete von 1903 bis 1935 in und um Empfingen etwa 2000 Geburten.

Meine Großmutter Elisabeth Kronenbitter, geb. Deuringer begann 1933 ihre Ausbildung zur Hebamme an der Hebammenschule der Universitäts-Frauenklinik in Tübingen und legte 1935 das Hebammenexamen ab.

Von 1935 an praktizierte sie als freiberufliche Hebamme in Empfingen und Umgebung (Mühlheim, Wiesenstetten, Betra, Renfrizhausen, Dettingen, Ihlingen und Glatt).

Vor allem in den Kriegsjahren war die Arbeit als Hebamme sehr beschwerlich und auch manchmal nicht ungefährlich. Manche Geburten mussten im Keller begleitet werden, während die eigenen Kinder zu Hause warteten.

1943 kaufte Elisabeth Kronenbitter als erste Frau in Empfingen ein Auto.

Das Benzin war rationiert. 1945 wurde das Auto von der französischen Armee beschlagnahmt. Die Frauen mussten wieder mit dem Fahrrad besucht werden.

 

Elisabeth Kronenbitter gebar selbst 3 Kinder und entband bis 1971 über 2000 Kinder.

Meine Mutter Antonie Lanig, geb. Kronenbitter schloß im Juni 1964 ihre Ausbildung zur Hebamme in der Landesfrauenklinik und Hebammenschule Stuttgart ab.

Anschließend war sie freiberuflich in den Kreiskrankenhäusern Spaichingen, Horb, Oberndorf und Hechingen tätig und leitete Hausgeburten in Oberndorf, Horb, Spaichingen und Umgebung.

Parallel arbeitete sie in einer Privatpraxis/Geburtshaus in Mühringen.

Anschließend war sie 20 Jahre Beleghebamme im Kreiskrankenhaus Sulz. Auch in dieser Zeit begleitete sie weiterhin Frauen bei Hausgeburten und war freiberuflich tätig. Auch die Geburten ihrer vier Kinder fiel in diesen Abschnitt ihres Berufslebens.

1985 begann Antonie Lanig ihre Tätigkeit als Beleghebamme am Kreis-krankenhaus Horb. Auch während dieser wieder 20-jährigen Zeit entband sie weiterhin regelmäßig bei Hausgeburten, sie betreute die Mütter und ihre Kinder im Wochenbett und während der Nachsorge.

Seit 1986 leitet Antonie Lanig Geburtsvorbereitungskurse in Empfingen. 1993 ergänzte sie ihr Angebot mit Kursen zur Rückbildung.

Immer wieder wurde auch die Zeit mal knapp, wenn sie Frauen zur Geburt begleitete. 3 Kinder waren schneller und wurde unterwegs im Auto geboren.

2005 begann ein neuer Abschnitt. Antonie Lanig wechselte als freiberufliche Hebamme an das Kreiskankenhaus in Herrenberg, wohin sie bis 2010 Frauen zur
und bei der Geburt ihrer Kinder begleitete.

2014 wurde sie vom Landesverband der Hebammen in Baden-Württemberg für ihre 50-jährige Hebammentätigkeit geehrt.

In dieser langen Zeit hat Antonie Lanig über 3500 Geburten begleitet. Dabei konnte
es passieren, dass sie nach der Mutter auch deren Tochter und Enkelin entband.

Regelmäßige Fortbildungen, z.B. zu Geburtsvorbereitung, Rückbildung, Stillen, Wassergeburt oder Ernährung von Mutter und Kind begleiteten diese lange Zeit.

Zum Ende des Jahres 2014 trat Antonie Lanig in den wohl verdienten Ruhestand.

Ich selbst, Eva-Maria Lanig-Drake, geb. Lanig, begann 1984 im Kreiskrankenhaus Rottweil zunächst eine 3-jährige Ausbildung zur Krankenschwester.

Von 1987 bis 1993 war ich als Krankenschwester auf der septischen Station, der Intensivabteilung und in der Operationsabteilung der BG-Unfall-Klinik in Tübingen tätig.

1993 folgte meine Ausbildung zur Hebamme an der Hebammenschule der Universitäts-Frauenklinik in Tübingen, dort wo 1936 bereits meine Großmutter ihre Hebammen-ausbildung abgeschlossen hatte.

Seit meiner Ausbildung arbeite ich im Kreissaal der Universitäts-Frauenklinik Tübingen. Während in früheren Jahren die Technik stärker im Vordergrund stand, erlebe ich den Trend zurück zur natürlichen Geburt.

Frauen können ihre Gebärposition selbst bestimmen, Stillen wird durch die Hebammen gleich nach der Geburt aktiv unterstützt und Mutter und Kind können ungestört im gemeinsamen Zimmer die erste Zeit miteinander erleben.

Ich bin selbst Mutter von 2 Kindern.

Parallel zur Arbeit in der Klinik begann 1995 meine freiberufliche Tatigkeit. So begleite ich seitdem Frauen in und um Empfingen in der Schwangerschaft und in der Nachsorge. In Empfingen biete ich verschiedene Kurse an, z.B. Geburtsvorbereitung, Rückbildung, Babyschwimmen und Kleinkindschwimmen.

Ein Merkmal der heutigen Tätigkeit ist die regelmäßige Fort- und Weiterbildung. So legte ich inzwischen erfolgreich mein Akupunkturdiplom ab und besuchte erfolgreich Seminare u.a. zu Homöopathie, Schwangerenvorsorge, Stillen, Ernährung von Mutter und Kind, Aku-Taping, Wassergeburt, Wassergymnastik, Baby- und Kleinkind-schwimmen sowie Geburtsvorbereitung und Rückbildung im Wasser.

Schließlich sind heute auch die modernen Medien ganz selbstverständlicher Teil der Hebammentätigkeit, ob nun die eigene Homepage oder der Kontakt über Facebook oder mit WhatsApp.

Auch ich kann bereits auf mehr als 2000 begleitete Geburten zurückblicken.

Im November 2015 erschien unter "Berufung in der vierten Generation" die von mir zusammengetragene Geschichte unserer Familientradition in einem 5-seitigen Artikel der Deutschen Hebammenzeitschrift zum Titelthema "Lebensweg Geburtshilfe".

Abschließend noch einige Eindrücke aus der Presse: 

Antonie Lanig war 50 Jahre unterwegs für Mutter und Kind. Dafür wurde sie im Sommer 2014 vom Hebammenverband ausgezeichnet.

Das Wasser, bzw. das Empfinger Hallenschwimmbad wurde bald für die Kurse "erobert". 

Und bald gingen auch die ganz Kleinen ins Wasser.
Die drei Generationen tauschten immer wieder ihre Erfahrungen aus.

Im Jahr 2008 wurde im Heimatmuseum Empfingen eine viel besuchte Ausstellung über die "Empfinger Hebammen-Dynastie" gezeigt.

   (nach § 5 Telemediengesetz, TMG)

Eva-Maria Lanig-Drake - Hebamme und Krankenschwester

Käsenbachstraße 18/1
72076 Tübingen
Tel.: 07071 / 36 00 98
Mobil: 0157 / 7 04 04 478
E-Mail: e.lanig-drake(at)web.de

Aufsichtsbehörde: Gesundheitsamt Tübingen
Gesetzliche Berufsbezeichnung: Hebamme - Bundesrepublik Deutschland
Ausbildung: 1993 bis 1995 an der Staatlichen Hebammenschule der Universitätsfrauenklinik Tübingen

Mitgliedschaft im Deutschen Hebammenverband e.V. www.bdh.de

Für Hebammen relevante Berufsregelungen:

  • Hebammengesetz
  • Hebammenhilfe-Gebührenverordnung
  • Hebammenausbildungs- und Prüfungsverordnung Berufsordnung des Landes Baden-Württemberg

Näheres finden Sie unter: www.bdh.de oder www.hebammengesetz.de

Umsatzsteuer-Identifikation: Die Hebammentätigkeit ist kein Gewerbe. Aus diesem Grund bin ich nach § 4, Nr. 14 USTG umsatzsteuerbefreit.

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